War mir gar nicht so bewusst

… dass ein schon etwas älterer Artikel von Klaus Merten offenbar solche Aufmerksamkeit erregt hat. In dem Essay in der Fachzeitschrift pressesprecher gab der Kommunikationswissenschaftler im Jahr 2006 zum Besten, dass nur derjenige kommunizieren könne, wer auch lügen dürfe. Ja, richtig gelesen. Es ging dabei inhaltlich um PR und die Machenschaften von Kommunikationsmanagern. Bei der Vorbereitung auf mein morgiges Seminar habe ich den Artikel nochmals rausgekramt, weil ich finde, dass er sehr gut zum Nachdenken über PR anregt. Und beim Nachrecherchieren habe ich gerade entdeckt, dass damals mehrere namhafte Zeitungen und Blogs über den Tabubruch von Merten berichtet haben (z.B. die NZZ). Abgesehen davon, steht der Artikel in mehreren Literaturlisten von Lehrveranstaltungen und war offenbar Ausgangspunkt für Diskussionen unter Kommunikationswissenschaftlern, was bis zur Re-Formulierung der bisherigen PR-Definition führte. Mir ist der Artikel damals auch sofort aufgefallen und ich habe ihn gleich auf meinem Rechner geparkt. Was daraus entstehen würde, habe ich vor über drei Jahren wohl noch nicht geahnt. Spannend.

Dieser Beitrag wurde unter Wirtschaft, Wissenschaft abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf War mir gar nicht so bewusst

  1. Nat sagt:

    Hallo, ich bin schon länger verzweifelt auf der Suche danach für meine Abschlussarbeit, habe das Essay aber leider nicht gefunden. Haben Sie das zufällig vorliegen?

    Über eine Antwort freue ich mich sehr.
    Liebe Grüße, Nat

  2. Sandra Hofhues sagt:

    Liebe Nat,
    leider nicht mehr – da müssten Sie sich bitte an das Magazin wenden.
    Viel Erfolg für Ihre Abschlussarbeit und herzliche Grüße,
    Sandra Hofhues

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.