Beitrag in der ZFHE: Gestaltung von Rahmenbedingungen für das forschende Lernen

Es ist schon eine ganze Weile her, dass Hannah und ich angefangen haben, hinsichtlich einer Personal Learning Environment (PLE) für den Augsburger MuK-Studiengang nachzudenken. Ich erinnere mich beispielsweise sehr gut daran, wie lange wir über den Namen diskutiert haben und uns erst sukzessive einem für alle tauglichen nähern konnten. Das „Kind“ heißt inzwischen Forschungswolke und die zentralen Bestandteile haben wir auf der DOSS im März 2010 vorgestellt (die Präsentation ist online verfügbar; der Tagungsband ist noch im Erscheinen). Die PLE befindet sich derzeit im Aufbau und ich hoffe sehr, dass ich sie erstmals in einem meiner Seminare im Wintersemester 2010/2011 einsetzen kann, denn: In der Veranstaltung geht es um Online-Befragungen und da passt eine auf das forschende Lernen ausgerichtete PLE ideal.

Wer nun die Grundidee der Forschungswolke nachvollziehen will, sehen mag, welche Bestandteile sie fest innehat und welche individuell „zuschaltbar“ sind, und wie eine PLE zum Ansatz des forschenden Lernen passt, kann all diese Facetten seit heute in einem Artikel von Hannah und mir nachlesen, der in der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) erschienen ist (Fullpaper als Open Access gibt es auch). Überhaupt scheint mir die aktuelle Ausgabe der ZFHE sehr interessant, da sie sich dem Thema „Fachbezogene und fach­übergreifende Hochschuldidaktik“ widmet und damit Fragestellungen nähert, die vor einigen Monaten in Dortmund heiß diskutiert wurden. Ich wünsche viel Freude bei der Lektüre.

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3 Antworten auf Beitrag in der ZFHE: Gestaltung von Rahmenbedingungen für das forschende Lernen

  1. Alex sagt:

    Hallo Sandra,
    da habt ihr einen interessanten Beitrag verfasst – ich bin schon auf die Forschungswolke gespannt 🙂
    Es ist schon interessant, wie sich Projekte wie w.e.b.Square oder QSF weiterentwickeln bzw. in so eine übergeordnete Strategie einbunden werden (btw: zu QSF ist hoffentlich bald der Buchbeitrag über die Kursentwicklung verfügbar, dann gibt es da mehr dazu als den w.e.b.Square-Beitrag von Silvia und mir).

    Liebe Grüße,
    Alex

  2. Hi Alex,

    letztlich ist die Idee aus den Erfahrungen mit den einzelnen Projekten geboren worden: Immer wieder kam (kommt) es vor, dass Studierende keinen Zusammenhang zwischen den Angeboten sehen, sich aus dem Grund zunächst auf einer Plattform bewegen und bei Schwierigkeiten lieber nochmals bei den Dozenten fragen, als „nebenan“ gleich die Lösung zu finden. Mit den wenigen Vorgaben von uns ist die Forschungswolke insofern keine PLE im engeren Sinne, da nicht alle Module adaptierbar sind, sondern manche einfach „da“ sind, weil wir darin einen Mehrwert sehen. Gespannt bin ich auch auf die Umsetzung, da der Artikel hier unsere Idee skizziert und zeigt, was schon vorhanden ist. Die Umsetzung und ihre Integration im Seminar wird nochmals ein wichtiger Schritt, der auf uns zukommt.

    Liebe Grüße,

    Sandra

    PS: Auf den QSF-Beitrag freue ich mich schon 🙂

  3. Pingback: Randnotizen » Feed-Ausbeute August 2010

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