Zu Gast bei "Mediendidaktik aktuell"

Gestern war ich im Seminar „Mediendidaktik aktuell“ zu Gast, um aus meiner täglichen Arbeit an der Professur zu berichten und den (vorwiegend Bachelor-)Studierenden mögliche Forschungsfelder bei uns aufzuzeigen. Für mich war das eine neue Situation, denn bisher kamen die Studierenden primär mit Ideen für Abschlussarbeiten auf uns zu – nicht umgekehrt. Dennoch habe ich es als spannende Erfahrung empfunden, für die Lehrveranstaltung in aller gebotenen Kürze zusammenzufassen, was mich derzeit inhaltlich beschäftigt und wo sich möglicherweise Anker für Abschlussarbeiten ergeben.


Bei der Vorstellung habe ich dann versucht, einen groben Rahmen von Interessensgebieten aufzuspannen, und gleichzeitig mit der Forschungswolke und mit w.e.b.Square zwei konkrete, noch zu entwickelnde oder bereits laufende Projekte vorgestellt, um die (eher) grundsätzlichen Überlegungen und (fast schon) Metathemen im Bereich Bildung etwas zu „erden“. Insofern hatte die Präsentation vorwiegend informativen Charakter und sollte Hürden abbauen, neben den Professoren auch wissenschaftliche Mitarbeiter für die Betreuung von Abschlussarbeiten anzufragen.

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2 Antworten auf Zu Gast bei "Mediendidaktik aktuell"

  1. Hui, nach der Ankündigung war ich ja auf die Folien gespannt – und dann: ein paar Bilder, sonst nix. Eigentlich schade 😉

  2. Du weißt ja: Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte 😉

    Im Ernst: Mir ging es darum, vor allem visuelle Anker zu aktuellen Themen zu bieten. Das Bild vom Bildungsstreik erlaubte mir den Einstieg zu eher bildungstheoretischen Fragen, also das mich (unter anderem) stark beschäftigt, was eigentlich der Kern von Bildung ist und wie/ob sich dieser über die Zeit verändert. Und abschließend habe ich nochmals den Öffnungsaspekt herausgegriffen, da dieser in engem Zusammenhang mit der Öffentlichkeit von Lehr-Lernprozessen steht, was mich auch eher auf Metaebene „umtreibt“. In den Gesprächen mit den Studierenden (gerade im Kontext von Abschlussarbeiten) habe ich nämlich die Erfahrung gemacht, dass es ihnen meist leichter fällt, vom konkreten Fall bzw. Anwendungsbezug auf das „große Ganze“ zu schließen. Hier schließt sich dann der Kreis zu den Visualisierungen, die natürlich viel konkreter bzw. plakativer sind als die Überlegungen dahinter.

    Liebe Grüße,

    Sandra

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