EinBlick: Diplomprüfungen

In der kommenden Woche starte ich mit einigen Diplomprüfungen ins neue Jahr. Diese Prüfungen haben mir im Vorfeld einiges Kopfzerbrechen bereitet, da es die ersten in der Mediendidaktik sind und sie ausgerechnet in meine Vertretungszeit fallen. Und das ist beileibe eine groteske Situation, denn die Prüfungsordnung stammt aus den 1980er Jahren und durch die Umstellung auf das Bachelor-/Master-System gibt es nicht mehr viele Diplom-Studierende in der Erziehungswissenschaft. So habe ich erst einmal herausfinden müssen, welche Erwartungen an eine mündliche Prüfung bestehen und inwiefern sich die Prüfungen in der Mediendidaktik von solchen in der Medienpädagogik abgrenzen (müssen). Auch wollte ich eine gerechte Prüfungssituation schaffen, sodass die Studierenden zu Beginn nun eine selbst aufgestellte These berichten und verteidigen und erst im Anschluss daran auf zwei Themengebiete der Mediendidaktik geprüft werden. Die Gebiete stehen dabei in engem Zusammenhang mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, in der Schule als Bildungsinstitution per se einen größeren Stellenwert einnimmt als etwa Fragen der Fort-/Weiterbildung. Auch hier hatten die Studierenden die Wahl und konnten zwei Gebiete aus vier vorgeschlagenen auswählen. Ich bin gespannt, wie die Prüfungen angesichts der Vorarbeiten verlaufen werden – auch persönlich, denn als Erstprüferin wird es eine ebenso neue Erfahrung für mich.

Update 14.01.2013. Alle Prüfungen sind gut verlaufen und der Planungsaufwand im Vorfeld hat sich gelohnt: Die Studierenden wie auch ich hatten den Eindruck, dass die Vorbereitung machbar und die Prüfung fair war. So war’s gedacht!

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