Edupunks oder: Warum Buzzwords manchmal dienlich sind

Für einen kurzen Zwischenstopp hat es mich heute an die Universität Koblenz-Landau (Campus Koblenz) zur Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft für das Fernstudium an Hochschulen (AG-F) verschlagen, um kritisch der Frage nach den Edupunks und etwaigen Widersprüchen im Zusammenhang mit der Hochschule nachzugehen (zum Vortrag). Der Blick zurück auf die Edupunks hat sich aus meiner Sicht nochmals gelohnt, weil er einige Misskonzeptionen im Bereich Medien und Hochschule offenlegt, die insbesondere in den Massenmedien mit großer Beständigkeit weiter transportiert werden. Der Rückgriff auf ein bekanntes Edupunk-Manual war dabei (m)ein Hilfsmittel, um die Grenzen der Debatte aufzuzeigen, aber auch um zu verdeutlichen, wo sich der detailliertere Blick auf aktuelle Veränderungsprozesse lohnt. Entsprechend hilft es, hin und wieder Begriffe oder Trends im Bereich von Technologie und Bildung aufzugreifen und vor dem Hintergrund des Alten (weniger des Neuen) zu fragen, was sich dahinter verbirgt. Gut eingepasst hat sich der Beitrag auch in die weiteren Vorträge, die sich am Rahmenthema der Tagung, der Öffnung von Hochschulen und den MOOCs, entlang hangelten (u.a. Rolf Schulmeister über erfolgreiches Studieren im Fernstudium, Christian Spannagel über den Flipped Classroom und Claudia Bremer über cMOOCs).

Da die Tagung derzeit noch läuft und ich bereits zum Jungen Forum Medien und Hochschulentwicklung aufbrechen musste, wünsche ich allen an dieser Stelle spannende weitere Gespräche und gute Diskussionen.

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