Erschienen: Plädoyer für eine Hochschulbildung mit Medien

Über die Wintermonate habe ich einen Artikel für die Hamburger Zeitschrift standpunkt : sozial (Ausgabe „Horizonte Kultureller Arbeit“) verfasst, der mir schon länger unter den Nägeln brannte und der jetzt als „Plädoyer für eine Hochschulbildung mit Medien“ erschienen ist. Bereinigt um Bildmaterial kann ich den Text dankenswerterweise nun auch online zur Verfügung stellen (zum Artikel). Inhaltlich setzt er sich damit auseinander, welche Erwartungen eigentlich an den Medieneinsatz an der Hochschule bestehen, welche Schieflagen so manche Argumentationen schmücken und welche Leerstellen es (möglicherweise) in der aktuellen hochschul(didakt)ischen Auseinandersetzung mit und über Medien gibt. Ich versuche daher ein paar Annahmen bezogen auf Medien zu entkräften, gleichzeitig aber Perspektiven für Medien(-einsatz) an Hochschulen zu entwickeln. Dass dabei hochschulische und medienbezogene Fragen zusammenfallen, ist kein Zufall, sondern der bewusste Versuch, Debatten um Hochschule, Didaktik und Medien stärker als bisher zusammenzudenken. Dass es dazu einer Erweiterung des primär werkzeug- bzw. vermittlungsorientierten Medienbegriffs bedarf, ist eine notwendige Folge und erst auf den zweiten Blick anschlussfähig, wenn man nämlich den effizienten Medieneinsatz und eine traditionelle Bildungsidee fokussiert.

Quelle:
Hofhues, S. (2013). At any place, anytime, anywhere? Plädoyer für eine Hochschulbildung mit Medien. standpunkt : sozial. 1, 52–58.

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