Beitrag „Hochschule und informelles Lernen“

Kurz vor Weihnachten ist auch der Beitrag „Hochschule und informelles Lernen“ von Jennifer Grüntjens und mir in der „Enzyklopädie Erziehungswissenschaft online“ erschienen. Aus dem Abstract:

„Der Beitrag zielt darauf ab zu zeigen, unter welchen Bedingungen von informellem Lernen in Hochschulen gesprochen werden kann. In Kapitel 1 stehen dazu zunächst, gefasst unter der Überschrift „Hochschulen im Diskurs“, Begriffsklärungen zu Universität und Hochschule mit erziehungswissenschaftlicher Perspektivierung im Vordergrund. Es schließen sich Theorien und Konzepte informellen Lernens in Kapitel 2 an, ehe auf vorliegende empirische Forschungsarbeiten zum informellen Lernen an Hochschulen geblickt wird. So legt Kapitel 3 offen, dass mit dem informellen Lernen an Hochschulen meist Diskussionen um Lernformen und Lernorte verknüpft sind. Vor diesem Hintergrund ordnet Kapitel 4 Forschungsperspektiven für die Erziehungswissenschaft ein, die infolge der zunehmenden Befassung der Hochschulen mit informellem Lernen zu verfolgen wären. Fokussiert wird die Fragestellung, welche Perspektiven und Anschlüsse sich im interdisziplinären Feld der Hochschulbildungsforschung durch existierende (empirische) Forschung über informelles Lernen ergeben.“ (Hofhues & Grüntjens, 2020)

Ich hoffe, dass viele Hochschulen Zugang zum Beitrag haben, da er sonst nur hinter Paywall verfügbar ist.

Quelle: Hofhues, S. & Grüntjens, J. (2020). Hochschule und informelles Lernen. In M. Harring & M. D. Witte (Hrsg.), Enzyklopädie Erziehungswissenschaft Online (Teilgebiet: Informelles Lernen). Weinheim: Beltz.

„Lust oder Frust?“ Dokumentation der 10. GEW-Wissenschaftskonferenz

Unter dem Titel „Lust oder Frust? Qualität von Lehre und Studium auf dem Prüfstand“ ist dieser Tage die Dokumentation der 10. GEW-Wissenschaftskonferenz erschienen (Download .pdf). Deutlich wird die Spannweite der Diskussionen über Studium und Lehre, wie sie viele aus ihrer täglichen Arbeit an Hochschulen kennen und begleiten. Daher bietet die Dokumentation sicherlich einen hilfreichen Einblick über gewerkschaftliche Positionen hinaus. Ich selbst habe einen Beitrag zur Digitalisierung an Hochschulen beigesteuert, der in aller Kürze diesbezügliche Diskurse benennt und in Ansätzen auch zusammenführt.

Geschichten vom Lehren. Mit OER #DINIJT18

Gestern und heute hatte die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI) zu ihrer Jahrestagung in die Stadthalle Bielefeld geladen. Die DINI geht immer wieder Themen nach, die für den Wissenschaftsbetrieb im Allgemeinen und für Medienpädagogik und -didaktik im Speziellen relevant sind. Auch auf Studium und Lehre wirkt sie mit ihrem studentischen Wettbewerb regelmäßig gestaltend ein. So ging es in diesem Jahr um Open Science und neben Fragen von Open Access, die für die DINI sicherlich eher naheliegende Forschungs- und Entwicklungsfragen sind, auch um OER. Zu letzterem Thema hatte ich dann einen Impuls im Gepäck – und zwar in Form von Geschichten. Wie es sich für eine Geschichte gehört, habe ich sie im Wesentlichen nicht präsentiert, sondern anhand eines Manuskripts vorgelesen. Meine „Geschichten vom Lehren. Mit OER“ stelle ich im Nachgang der Veranstaltung wie gewohnt und gerne zur Verfügung (.docx | .pdf).

Kurztrip: ExpertInnenforum Hochschuldidaktik an der FHOÖ in Linz

Die Bezeichnung „Kurztrip“ trifft es wohl am besten, wenn jemand (ich) morgens in Köln in den Zug nach Linz (Österreich) steigt, dort abends an der FH Oberösterreich einen Vortrag hält und wg. zahlreicher Folgetermine abends mit dem Nachtzug zurück nach Köln fährt. Über Kurztrips dieser Art können wahrscheinlich viele Wissenschaftler*innen berichten. Inhaltlich war der Ausflug aber sehr interessant, ging es doch in diesem Jahr im ExpertInnenforum Hochschuldidkatik explitzit um Digitalisierung. Als letzte von drei Vorträgen – mindestens einer davon war sehr kritisch – habe mich dazu entschieden, ein kommentierendes Format zur Erläuterung aktueller Digitalisierungstendenzen zu wählen. Weil der Vortrag nun auf YouTube zur Verfügung steht, verlinke ich diesen a) gerne und würde mich b) über Anschlussdiskussionen über Facetten der Digitalisierung an dieser Stelle freuen.

Wer zentrale Thesen lieber nachliest, dem seien folgende beiden Quellen empfohlen:

  • Pensel, S. & Hofhues, S. (2017). Digitale Lerninfrastrukturen an Hochschulen. „You(r) Study“. http://your-study.info/wp-content/uploads/2017/11/Review_Pensel_Hofhues.pdf (13.12.2017)
  • Schiefner-Rohs, M. & Hofhues, S. (2017). Prägende Kräfte. Medien und Technologie(n) an Hochschulen. In J. Othmer, A. Weich & K. Zickwolf (Hrsg.), Medien, Bildung und Wissen in der Hochschule (S. 239-254). Springer: VS.

Still, aber nicht untätig

In letzter Zeit ist es still geworden auf dem Blog – erstmals seit 2007 – und das hat einen einfachen Grund: Die drei zeitgleich gestarteten, BMBF-geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie damit zusammenhängende Teamentwicklungsprozesse erfordern derzeit meine Aufmerksamkeit. Ich bin in der Zwischenzeit also nicht untätig, im Gegenteil:

Einblick in ein erstes Projektergebnis aus dem You(r) Study-Verbundforschungsprojekt bieten jetzt bspw. unsere systematischen Reviews zu digitalen Lerninfrastrukturen, zu mediengestützten Lehr-/Lernszenarien sowie zur Mediennutzung Studierender. In den Reviews haben die unterschiedlichen Projekt-Beteiligten den Forschungsstand, so er für die nächsten Schritte im Projekt relevant ist, aufgearbeitet. Inhaltlich sind die Ergebnisse auch außerhalb von You(r) Study interessant, weswegen sie seit einigen Tagen unter freier Lizenz auf dem You(r) Study-Blog verfügbar sind. Auf dem Blog schreiben wir als Verbundprojektteam übrigens auch über weitere Aktivitäten rund um das Projekt. Vorbeisurfen oder abonnieren lohnt sich also.

Apropos Blog: Auch in den OERlabs tut sich sukzessive etwas, u.a. berichten wir in regelmäßigen Podcasts über offene Handlungspraktiken, die nach aktuellem Stand so schwer in Textform zu fassen sind. Zudem findet in Kürze der erste Multistakeholder-Dialog an der Universität zu Köln sowie an der TU Kaiserslautern statt, um mit vielen Beteiligten über Medienbildung in der Lehrer*innen(aus-)bildung ins Gespräch zu kommen. Dazu werden wir mit Utopien (von Schule) starten und uns nach und nach Fragen der Ermöglichung von Medienbildung, bestehenden Annahmen und medienbezogenen Routinen sowie (hoch-)schulischen Strukturen zu widmen.

Das geschieht in #ko.vernetzt übrigens auch, allerdings vor dem Hintergrund einer erwachsenenbildnerischen Perspektive der Förderung von Medienkompetenzen. Aktuellen Einblick bietet eine Präsentation (Download PDF), die für die Tagung Berufsbildung 4.0 der AG BFN entstanden ist.

Im Gespräch: #OERlabs

Die OERlabs nehmen nach und nach ihre Arbeit auf. U.a. sind Bence und ich derzeit in einem Video zu Lehrer*innenbildung, offenen Bildungsressourcen und Labor-Verständnis auf dem YouTube-Kanal des ZfL der Universität zu Köln zu sehen.

Wer lieber liest statt (fern-)sieht, kann Details zum Projekt auch in der aktuellen Synergie-Zeitschrift der Universität Hamburg (Download PDF) sowie auf unserem OERlabs-Blog nachlesen. Alle Mitarbeitenden in den OERlabs posten hier fleißig Informationen rund um unser Praxis- und Entwicklungsprojekt. Ein Podcast zur Dokumentation offener Bildungspraktiken wird folgen.

Aus der Geschichte lernen #jfmh17

Das Junge Forum Medien und Hochschulentwicklung 2017 an der Universität Hamburg liegt schon wieder ein paar Tage zurück. Doch die Eindrücke wirken nach, nicht zuletzt weil die Podiumsdiskussion zur Geschichte und zum Verbleib des Jungen Forums viele Gespräche dazu angeregt hat, warum wir das JFMH im Jahr 2012 als Kooperation des MA-Studiengangs „Higher Education“ der Universität Hamburg sowie der wissenschaftlichen Fachgesellschaften dghd und GMW initiiert haben. Entsprechend hieß das JFMH zunächst auch JFHM: Junges Forum Hochschul- und Mediendidaktik. Erst im zweiten Jahr der Durchführung kamen die beiden weiteren Fachgesellschaften, die Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft und die Fachgruppe E-Learning der Gesellschaft für Informatik, hinzu und der Name wurde für die zweite Tagung an der Universität Potsdam angepasst.

Im Jahr 2012 war für uns von zentraler Bedeutung, einen physischen Ort für Austausch für Mitarbeitende von Universitäten und Hochschulen zu schaffen, die sich wissenschaftlich und praktisch mit Fragen von Hochschul- und Mediendidaktik beschäftigten. Die erste Veranstaltung fiel dabei genau in die Anfangszeit des Qualitätspakts Lehre, in dessen Zuge viele neue Stellen im „Third Space“ geschaffen wurden (zur Diskussion siehe bspw. die frühere Ausgabe der ZfHE). Gerechnet haben wir mit dem sehr großen Zuspruch damals nicht:

Eigentlich dachten wir an ein Summer School-ähnliches Format, das für jegliche Fragen des Nachwuchs zwischen Wissenschaft und Praxis in der Hochschul- und Mediendidaktik zur Verfügung steht. Dass sich dann im Jahr 2012 ca. 120 Personen zur Tagung angemeldet haben und aus der Idee ad hoc ein lebendiges Tagungsformat wurde, war zwar sehr schön, aber nicht Teil eines lange ausgeklügelten Plans (siehe meinen damaligen Blogbeitrag). Der große Zuspruch von damals führt aber sicherlich bis heute dazu, dass das Junge Forum Medien und Hochschulentwicklung zu einem Ort geworden ist, an dem der Nachwuchs im genannten Themenfeld diskutiert und Erwartungen in Richtungen einer Tagung mit entsprechenden Inhalten und Formaten bestehen.

Die eingeschliffenen Routinen in Richtung einer Tagung sind es aber auch, die mich seit einiger Zeit zum Nachdenken anregen:

  • Einerseits halte ich es für sehr wichtig, dass die jeweiligen Ausrichtenden zusammen mit den Nachwuchsverantwortlichen der Fachgesellschaften ein Format kreieren, das gemeinsam entstanden ist und hinter dem alle stehen. So wurde auch in diesem Jahr wieder eine sehr schöne Tagung kreiiert, dessen Teil ich sehr gerne war (Danke an Anna und Franziska für die Ausrichtung!).
  • Andererseits nehme ich wahr, dass das JFMH als Tagung mitunter als „gegeben“ hingenommen wird. Dies ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es sich in einem Verstetigungsprozess befindet. Vor allem nehme ich an, dass die breite Akzeptanz der Teilnehmenden ein permanentes Hinterfragen der Veranstaltung geradezu verhindert. Trotzdem halte ich es für wichtig, sich dieser Diskussion zu stellen, um das JFMH (wieder) als Veranstaltung für den Nachwuchs zwischen Wissenschaft und Praxis zu konzipieren.

Damit einher geht, sich zu überlegen, wie die Relation von Wissenschaft und (hochschulischer) Praxis eigentlich beschaffen ist und welche Erfahrungen Teilnehmende des JFMH in die Veranstaltung einbringen können. So schätze ich seit dem ersten Zusammentreffen in Hamburg, wie Teilnehmende des Jungen Forums miteinander umgehen und wie wertschätzend Diskussionen ausfallen können, sollten sie teils auch kritisch geführt werden. Ich versuche daher abschließend drei Anforderungen zu formulieren, die meines Erachtens zur Weiterentwicklung des JMFH und zur Überwindung von Routinen beitragen könnten. Über eine kritische Diskussion würde ich mich freuen.

Wie könnte sich das JFMH weiterentwickeln?

Anforderung 1 wäre für mich, Teilnehmende künftig wieder mehr als „Ressource“ in die Veranstaltungskonzeption einzubinden. Handlungsleitend könnte dafür das Motto sein: Jede/r bringt wertvolle Erfahrungen zwischen Wissenschaft und Praxis ein und wird dazu angeregt, diese auf dem JFMH zu teilen. Dies schließt meines Erachtens nicht aus, berufs- und forschungserfahrene Personen gezielt zum Erfahrungsaustausch einzuladen.

Anforderung 2 ergibt sich aus der Entwicklung in Richtung einer Tagung: So galt bisher das Motto, wer Interesse hat, darf selbstverständlich an der Veranstaltung teilnehmen (unabhängig vom Alter oder anderen Kriterien, wie sie im Zusammenhang mit dem „Jungen Forum“ definiert werden könnten). Ich halte es dennoch für wichtig, nach den Erfahrungen der letzten sechs Tagungen eine Schärfung vorzunehmen. So wird das JFMH meiner Meinung nach nicht nur für Fragen des inhaltlichen Austauschs benötigt, sondern insbesondere als Ort für solche Fragen, die üblicherweise an der Heimathochschule oder im Arbeitszusammenhang nicht gestellt werden. Es sollte beispielsweise erlaubt sein, über eigenes Nicht-Wissen zu sprechen und auf dem JFMH Tipps zu erhalten, wie man mit diesem Nicht-Wissen umgehen kann – idealerweise schließen sich Workshops zum Thema an. Auch halte ich für bedeutsam, Themen wie Methodenstreit, Forschen und Arbeiten im interdisziplinären Zusammenhang sowie Werdegangsoptionen in einer sonst nicht vorgefundenen Konsequenz zu bedienen.

Anforderung 3 resultiert aus dem vorher Skizzierten: Meiner Meinung nach liegt die Stärke des JFMH im „Dazwischen“, indem vorwiegend Phänomene adressiert werden und nach Beiträgen dazu aus unterschiedlichen Disziplinen sowie an den Schnittstellen von Wissenschaft und Praxis gefragt wird. Thematische Setzungen der Tagungen verleihen hier nur vordergründig Orientierung, will man eigentlich an den Rändern und Grenzen von Disziplinen über Fragen von Medien und Hochschulentwicklung diskutieren.

Werbung für studentische Forschung

Langsam sprießen vielerorts Projekte und Maßnahmen aus dem Boden, die studentische Forschung fördern. Inzwischen gibt es auch mehrere studentische Konferenzen, die studentische Lernergebnisse als Forschungsergebnisse aufnehmen und dabei helfen, diese zu einem frühen Zeitpunkt in die wissenschaftliche Community zurückzuspiegeln. Dieses spürbare Engagement für studentische Forschung freut mich sehr, kennt jede*r doch auch den Gegenwind, der studentischer Forschung und Unterstützer*innen entgegenbläst. Ohne Machtpromotor*innen wäre es sicherlich bis heute nicht möglich, dass studentische Forschung an Bedeutung gewinnt (von etablieren kann in Deutschland noch keine Rede sein). Gerne mache ich daher an dieser Stelle auf die forsch2017 aufmerksam, die vom bologna.lab der HU Berlin ausgerichtet und durch die Universität Oldenburg unterstützt wird. Nach eigenen Angaben handelt es sich um die zweite bundesweite und fachübergreifende Konferenz für studentische Forschung, worüber ich – w.e.b.Square und die ZUfo vor Augen – natürlich etwas schmunzeln muss. Aber über das Problem des Wissensverlusts in der Hochschul- und Mediendidaktik hatte ich erst kürzlich an anderer Stelle geschrieben. Mein Schmunzeln soll auch den generellen Wert solcher studentischen Tagungen nicht schmälern. Ich finde sie als Veranstaltungsformat wichtig und für Studierende sind sie ohnehin eine – wie sagt man so schön – nachhaltige Lernerfahrung.

Vorbild Pusteblume #LehreN

Das aktuelle Papier des Wissenschaftsrats zu „Strategien für die Hochschullehre“ hat bereits viele Stimmen und Einschätzungen aus unterschiedlichen Fachperspektiven ausgelöst. Jetzt meldet sich auch das Netzwerk LehreN zu Wort, das seit einigen Tagen Statements der Fellows sammelt und sukzessive öffentlich zur Verfügung stellt. Ganz gleich, wie man das neue Papier nun findet: Die Diskussion über Lehre ist in jedem Fall eine Bereicherung für die deutsche Hochschullandschaft, die sich nach wie vor so schwer tut mit der sich professionalisierenden Lehre. Auf diesem Weg mache ich daher gerne etwas Werbung für die Statements aus dem Netzwerk, die auf der Webseite mit dem schön-doppeldeutigen Namen „Vorbild Pusteblume“ seit einigen Tagen online sind.

Alte Bekannte und neue Gesichter: Buch zum forschenden Lernen erschienen #FOL

Gesehen habe ich das Buch noch nicht, aber auf den verschiedenen Netzwerken wurde ich darüber informiert, dass der Herausgeberband von Harald A. Mieg und Judith Lehmann zum forschenden Lernen nun im Campus Verlag erschienen ist. Der Call zum Buch liegt eine Weile zurück und es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Beiträge zum Thema zusammenkommen, wenn hierfür (gezielt) getrommelt wird und das Werk gesammelt vorliegt. Auch der Blick ins Inhaltsverzeichnis ist vielversprechend: Er verspricht eine umfassende und angenehme Lektüre „alter Bekannter“ und „neuer Gesichter“ rund um das forschende Lernen. Ausgewogen scheint mir auch das Verhältnis von fachbezogenen Beiträgen zu Überblicksbeiträgen und den sog. Perspektiven, für die ich einen Beitrag zum forschenden Lernen mit digitalen Medien beisteuern konnte. Dabei handelt es sich um den letzten von drei Beiträgen, die im Sommer 2015 im Übergang von der Zeppelin Universität zur Universität zu Köln entstanden sind. Im Beitrag selbst habe ich hochschul- und mediendidaktische Konzepte vor dem Hintergrund des Medienwandels zusammengeführt. Mithilfe von Beispielen zeige ich nicht nur Chancen, sondern auch Grenzen gegenwärtiger Praxen auf, z.B. hinsichtlich vorherrschender Medienbegriffe und Konzepte von Medien in der Hochschule. Mit diesen Grenzen beschäftige ich mich seither ständig, u.a. auch wegen der verkürzt geführten (öffentlichen) Diskussion um Digitalisierung (einem Begriff der längst vorüber gezogenen Informationsgesellschaft…). Hierzu wird hoffentlich auch bald ein Essay von Mandy und mir erscheinen. Jetzt heißt es aber erst einmal, im neuen Buch zum forschenden Lernen zu schmökern.