Ausschreibung einer WiMi-Stelle an meiner Professur

An meiner Professur ist eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in mit Fokus auf die erziehungswissenschaftliche Medien- und Digitalisierungsforschung frei. Interessiert? Dann würde ich mich über Ihre/Eure Bewerbung bis zum 16.3.2026 und/oder um Weiterleitung der Ausschreibung an potenziell Interessierte freuen: https://jobs.fernuni-hagen.de/job/Wissenschaftlichen-Mitarbeiterin-(wmd)-an-der-Professur-für-Mediendidaktik/2003-de_DE

Medien | Didaktik | Hochschule – wir gratulieren!  

In den letzten Monaten ist ‚im Hintergrund‘ ein ganz besonderes Buch entstanden. Wir Herausgeberinnen Eileen Lübcke, Mandy Schiefner-Rohs und ich tauften es vor inzwischen fast drei Jahren #Geheimprojekt, weil die Person, die damit beschenkt werden sollte, auf keinen Fall zu früh davon erfahren durfte. Die Rede ist von Gabi Reinmann, die wir mit unserem Band zur Trias von Medien | Didaktik | Hochschule zum 60. Geburtstag ehren wollten. Die Überraschung hat nicht nur rechtzeitig geklappt, sie ist wohl auch geglückt. Da die Festschrift zwischenzeitlich auch Open Access im transcript Verlag erschienen ist, möchte ich diese zuallererst wärmstens zur Lektüre empfehlen (Download .pdf). 

Im Band selbst, der nicht nur #Geheimprojekt für uns war, sondern auch unter dem Arbeitstitel einer Anti-Festschrift (ver-)lief, sind insgesamt 14 Beiträge versammelt. Sie nähern sich der im Titel adressierten Trias von Medien | Didaktik | Hochschule in unterschiedlicher Weise. Damit weisen die enthaltenen Beiträge einerseits die vielen Themen und Interessen der Jubilarin aus. Andererseits führen sie kollegiale Dialoge der letzten Jahrzehnte in schreibender Form fort – über Erfahrung, Alter und Generationen von Forschenden hinweg. Sich mit Medien, Didaktik und Hochschule zu befassen, stellt sich daher im Rückblick ganz offenkundig als ziemlich ‚runde Sache‘ dar. 

Neben der Einleitung mit meinen Co-Herausgeberinnen habe ich mit Sabrina Schaper einen Beitrag zur „Bildungsforschung in den Zwischenräumen des Studiums“ zum #Geheimprojekt beigesteuert. In diesem Text knüpfen wir einerseits an zurückliegende, teils auch gemeinsame Arbeiten im Kontext einer Studierendenforschung an. Andererseits nehmen wir method(olog)ische Fragen der Jubilarin auf, die mit Blick auf Zwischenräume, aber auch angesichts fortschreitender Digitalisierung wohl einer weiteren Bearbeitung bedürfen. 

Als Mit-Herausgeberin freue ich mich nun darüber, das Geheimprojekt auch physisch in Händen zu halten – endlich kann ich auch im Band schmökern, auch wenn ich ihn zuvor schon unzählige Male (Korrektur) gelesen habe/hatte. Doch in der finalen Form machts einfach noch mehr Spaß. 🙂

In der Zukunft ist vielleicht alles anders als heute. Oder doch nicht?

Hallo du,

in der Zukunft ist vielleicht alles anders als heute. Oder doch nicht? Wie stellst du dir ein Kinderzimmer in der Zukunft vor? Was denkst du, wie wohnen und spielen Kinder, wenn du selbst schon groß bist?

Das würden wir gerne von dir wissen und freuen uns auf deine Bildeinsendung bis zum 31. August 2023. Mitmachen können Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Die Kunstwerke werden bei der wissenschaftlichen Tagung „Mit Medienpädagogik in die Zukunft“ der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft an der FernUniversität in Hagen vom 21. bis 22. September 2023 ausgestellt.

Und wenn du im Losverfahren Glück hast, kannst du einen Roboter, eine Tonie-Box oder einige Kinderbücher zum Thema Medien, künstliche Intelligenz und Wissenschaft gewinnen.

Zur Malvorlage, Einsendeadresse etc.:
https://www.fernuni-hagen.de/mpaed2023/malwettbewerb.shtml

Wir freuen uns auf dein Bild!

Das Organisationsteam der Tagung „Mit Medienpädagogik in die Zukunft“

Beitrag „Hochschule und informelles Lernen“

Kurz vor Weihnachten ist auch der Beitrag „Hochschule und informelles Lernen“ von Jennifer Grüntjens und mir in der „Enzyklopädie Erziehungswissenschaft online“ erschienen. Aus dem Abstract:

„Der Beitrag zielt darauf ab zu zeigen, unter welchen Bedingungen von informellem Lernen in Hochschulen gesprochen werden kann. In Kapitel 1 stehen dazu zunächst, gefasst unter der Überschrift „Hochschulen im Diskurs“, Begriffsklärungen zu Universität und Hochschule mit erziehungswissenschaftlicher Perspektivierung im Vordergrund. Es schließen sich Theorien und Konzepte informellen Lernens in Kapitel 2 an, ehe auf vorliegende empirische Forschungsarbeiten zum informellen Lernen an Hochschulen geblickt wird. So legt Kapitel 3 offen, dass mit dem informellen Lernen an Hochschulen meist Diskussionen um Lernformen und Lernorte verknüpft sind. Vor diesem Hintergrund ordnet Kapitel 4 Forschungsperspektiven für die Erziehungswissenschaft ein, die infolge der zunehmenden Befassung der Hochschulen mit informellem Lernen zu verfolgen wären. Fokussiert wird die Fragestellung, welche Perspektiven und Anschlüsse sich im interdisziplinären Feld der Hochschulbildungsforschung durch existierende (empirische) Forschung über informelles Lernen ergeben.“ (Hofhues & Grüntjens, 2020)

Ich hoffe, dass viele Hochschulen Zugang zum Beitrag haben, da er sonst nur hinter Paywall verfügbar ist.

Quelle: Hofhues, S. & Grüntjens, J. (2020). Hochschule und informelles Lernen. In M. Harring & M. D. Witte (Hrsg.), Enzyklopädie Erziehungswissenschaft Online (Teilgebiet: Informelles Lernen). Weinheim: Beltz.