In den letzten Monaten ist ‚im Hintergrund‘ ein ganz besonderes Buch entstanden. Wir Herausgeberinnen Eileen Lübcke, Mandy Schiefner-Rohs und ich tauften es vor inzwischen fast drei Jahren #Geheimprojekt, weil die Person, die damit beschenkt werden sollte, auf keinen Fall zu früh davon erfahren durfte. Die Rede ist von Gabi Reinmann, die wir mit unserem Band zur Trias von Medien | Didaktik | Hochschule zum 60. Geburtstag ehren wollten. Die Überraschung hat nicht nur rechtzeitig geklappt, sie ist wohl auch geglückt. Da die Festschrift zwischenzeitlich auch Open Access im transcript Verlag erschienen ist, möchte ich diese zuallererst wärmstens zur Lektüre empfehlen (Download .pdf).
Im Band selbst, der nicht nur #Geheimprojekt für uns war, sondern auch unter dem Arbeitstitel einer Anti-Festschrift (ver-)lief, sind insgesamt 14 Beiträge versammelt. Sie nähern sich der im Titel adressierten Trias von Medien | Didaktik | Hochschule in unterschiedlicher Weise. Damit weisen die enthaltenen Beiträge einerseits die vielen Themen und Interessen der Jubilarin aus. Andererseits führen sie kollegiale Dialoge der letzten Jahrzehnte in schreibender Form fort – über Erfahrung, Alter und Generationen von Forschenden hinweg. Sich mit Medien, Didaktik und Hochschule zu befassen, stellt sich daher im Rückblick ganz offenkundig als ziemlich ‚runde Sache‘ dar.
Neben der Einleitung mit meinen Co-Herausgeberinnen habe ich mit Sabrina Schaper einen Beitrag zur „Bildungsforschung in den Zwischenräumen des Studiums“ zum #Geheimprojekt beigesteuert. In diesem Text knüpfen wir einerseits an zurückliegende, teils auch gemeinsame Arbeiten im Kontext einer Studierendenforschung an. Andererseits nehmen wir method(olog)ische Fragen der Jubilarin auf, die mit Blick auf Zwischenräume, aber auch angesichts fortschreitender Digitalisierung wohl einer weiteren Bearbeitung bedürfen.
Als Mit-Herausgeberin freue mich nun darüber, das Geheimprojekt auch physisch in Händen zu halten – endlich kann ich auch im Band schmökern, auch wenn ich ihn zuvor schon unzählige Male (Korrektur) gelesen habe/hatte. Doch in der finalen Form machts einfach noch mehr Spaß. 🙂